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Zusammenarbeit stärken zum Wohle der Schüler/innen

Zur erstmals stattfindenden gemeinsamen schulartenübergreifenden Klausur der Schulaufsicht, der leitenden Beamten im Landesschulrat und der Vorsitzenden der Personalvertretungen lud der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich Mag. Johann Heuras in die Räumlichkeiten der HLM HLW Krems. Für das zweitägige und sehr vielseitige Programm zu aktuellen Fragen rund um Bildung in Niederösterreich konnten hochkarätige Referenten gewonnen werden, darunter die beiden Vizerektoren der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich Mag. Dr. Norbert Kraker und Mag. Dr. Elisabeth Windl zur Pädagoginnenbildung neu, wo die Ausbildungsreform ja zu weitreichenden Änderungen führt. Das Thema Migration und Integration mit den damit verbundenen vielschichtigen Herausforderungen beleuchteten Mag. Peter Weniger, Leiter einer der zuständigen Fachabteilungen im Innenministerium und Mag. Murat Dübel, Leiter des Integrationsservices im Land Niederösterreich.

Am Abend des ersten Klausurtages lud Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz dann im Zuge eines Empfanges zu einer Diskussion zu allgemeinen Bildungspolitischen Fragen: „In Zeiten wie diesen bedeutet es, um im Bildungswesen mit der Zeit zu gehen, sich zukunftsorientiert mit den Themen Integration und Digitalisierung im Unterricht zu beschäftigen. Dazu braucht es das Zusammenspiel zwischen pädagogischem Personal, SchülerInnen und ihren Bedürfnissen und unterschiedlichen Talenten sowie den Eltern. Nur wenn alle an einem Strang ziehen, wird Bildung in Zukunft gelingen.“
Tag zwei der Klausur wurde mit einer Podiumsdiskussion zu Fragen rund um das Thema Bildung 4.0 - Herausforderungen zunehmender Digitalisierung gestartet. Am Podium der von ORF-Moderatorin Birgit Perl geleiteten Diskussion fanden sich Prof. Mag. Dr. Gerhard Brandhofer von der PH NÖ, Prof. DI Dr. Franz Fidler von der FH St. Pölten DI Barbara Buchegger von Saferinternet. Anschließend referierte Bundesministerin Dr. Sonja Hammerschmid zu den wesentlichen Inhalten der derzeit in Begutachtung befindlichen Bildungsreform. Anschließend wurde darüber intensiv diskutiert. „Chancengleichheit im Bildungssystem bedeutet für mich vor allem, Schülerinnen und Schülern den nötigen Raum zu geben, um sich individuell entwickeln zu können und den eigenen Bedürfnissen entsprechend gefördert und gefordert zu werden“, betont die Bildungsministerin.

 

Eingeleitet und zusammengefasst wurde die zweitägige Klausur von Präs. Mag. Johann Heuras, der einmal mehr die Bedeutung der Faktoren Motivation, Wertschätzung und Teamarbeit im Bildungsbereich unterstrich. „Anlass für diese erstmals gemeinsam stattfindende Klausur aller Entscheidungsträger der Schularten in Niederösterreich ist unter anderem die Stärkung der Zusammenarbeit schulartenübergreifend“, so Heuras.
Eine große Herausforderung stellt zukünftig auch die Entwicklung der Personalsituation in den NÖ Schulen dar, da in den nächsten Jahren zahlreiche Pädago/innen in Pension gehen werden. Hierzu präsentierten LSI Norbert Adrigan und Reg.Rat Anton Chlastak die aktuellen Zahlen und Prognosen. „Hier sind wir gefordert, einen zu erwartenden Lehrermangel entgegenzusteuern“, betont der Präsident. In seinen Schlussworten bedankte er sich bei den anwesenden Personen für ihr Engagement rund um die Bildung und Ausbildung der Kinder und Jugendlichen in Niederösterreich und betonte einmal mehr die Bedeutung von Gemeinsamkeit und Partnerschaft in allen Bildungseinrichtungen in Niederösterreich.

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